Die Kunst von George W. Bush

gw-bush-painting-435x580George W. Bush hat also kürzlich eine Ausstellung seiner Gemälde eröffnet. Gemalt hat er vor allem Porträts der Staatsleute, mit denen er in seiner Amtszeit zu tun hatte. Ich ertappe mich dabei, wie ich die Bilder mag. Der renommierte New Yorker Kunstkritiker Jerry Saltz nennt sie „innocent, sincere, almost child-like“. Bush hat seine katastrophale und monströse Präsidentschaft offensichtlich erlebt, wie ein neugieriger Junge einen Abenteuerurlaub. Jetzt im Ruhestand schläft er gut, steht früh auf und widmet sich der unbeholfenen Schönheit seiner Bilder. Das erzählt uns etwas über den Menschen. Vor Jahren las ich ein Interview mit dem letzten lebenden Besatzungsmitglied der Enola Gay, dem Flugzeug, das die Atombombe über Hiroshima abgeworfen hat. Es gibt viele Urban Legends darüber, dass die Besatzung nach dem Abwurf komplett depressiv geworden sei und viele von Schuldgefühlen geplagt Selbstmord begangen hätten. Nichts davon stimmt. Er zum Beispiel würde es sofort wieder machen. Woran er sich erinnert? An die Kartoffelchips an Bord. Die waren verdammt gut.

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